Riders: Elias und Eddi
Bikes: Die Eigenen (BlaBla, etc.)
Location: Secret Trail – irgendwo im Tösstal (ihr wollt eh nicht wissen wo)
Tour: Start 10:45 – Ende 17:15 (tönt nach 6 1/2 Std. Freeride vom Feinsten – wobei Freeride hier neu definiert werden müsste)
Uphill: Gefühlte 8 Std. / Downhill: Gefühlte 2 Tage (apropos Gefühle, ich fühl mich grad ganz schön im Eimer…)
Elias und ich wollten heute eigentlich zum Wandern – aus Angst vor Langeweile haben wir uns entschieden, neben Proviant noch je ein Bike mitzunehmen …
Das angestrebte Ziel mussten wir schon früh wegen zu viel Schnee aufgeben. Elias meinte noch, „gut dass wir so scharfsinnige Männer sind und dies nun früh bemerkt haben“. OK, im ersten Moment konnte ich dem sogar wohlwollend zustimmen – am Ende des Tages, vergleich ich uns wohl eher mit einem stumpfen Geist der unbedingt mal wieder was erleben musste! Wir haben uns dann, auf dem Weg zu Kaffee und Kuchen, spontan an einem Abzweiger für die steilste Rampe meines Lebens entschieden. Ich bin in Mathematik nicht so gewandt und es fällt mir schwer, die Steilheit die sich vor mir in Form einer senkrechten Wand auftaht, in Prozent zu beurteilen – „huere Steil“ ist wohl für alle eine passende und verständliche Erläuterung. Nach oben bereits erwähnten und lediglich gefühlten 8 Std. Aufstieg, gabs Stärkung für unsere geschundenen Körper. Der Hüttenwirt fütterte uns mit Suppe, Bergkäse, Most und Räubergeschichten rund ums Leben – aus eben dieser nur schwer zu erreichenden Abgeschiedenheit. Während des Essens, tauchte mal noch der Satz auf; „JA, richtig inenaue, ab jetzt gehts nur noch runter“ … Die Menschen die uns unterwegs zum – „ab jetzt gehts nur noch runter“ auf Schneeschuhen begegneten, hatten alle den selben ungläubigen Blick. „Macht das Spass, das Bike durch den knietiefen Schnee zu schieben“? – war die meistgehörte Frage. Die meistbenutze Antwort von Eddi, alias 9xKlug war – „Der Weg ist das Ziel“ … (Weiss nicht ob ich diese Weisheit je wieder über meine Lippen bringen werde…)
Gefühlte 2 Tage und x Höhenmeter ‘Extrem-Bike-runterbuggling’ später, hat uns die Natur zurück auf den ersten fahrbaren Weg gespuckt der uns kurz vor Dunkelheit Richtung Parkplatz führte.
Resüme zu dieser Tour: Ohne den 18 jährigen Knockando Extra Old Whiskey, hätte ich mich irgendwann einfach in den Schnee gelegt. Ohne selbstgebackes Magebrot, hät ich wohl das gleiche getan. Ohne Elias, währ ich heut gar nicht erst losgezogen – und somit einen wundervollen Tag Draussen und mit einem tollen Freund verbracht – Denn dies, liebe Freunde, ist die ware Definition von Freeride…
Oder, wie schon der alte Hans Wolfshaut zu sagen pflegte; ‘Draussen zu Hause’

































